Projekte
Titel, Ort, Zeit, TypOrtTypZeitraumStatus
driebergen
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EhrwaldWohnen2021/07 -Entwurfsplanung

ZeitraumStatus

  • 2021/07 - Entwurfsplanung
  • 2021/05 Vorentwurf
  • 2021/03 Grundlagenanalyse

Titel Grundriss

Titel Dokumentation

Zusatzinformationen

Auftraggeber: Schwarz Quadrat GmbH


Neubau eines Mehrparteienhauses mit Ferienwohnungen in Ehrwald


Grundstücksgröße: 750 m²

Netto-Grundfläche: 400 m²


vorm volgt §43
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St. Anton am ArlbergWohnen2021/04 -Vorentwurf

ZeitraumStatus

  • 2021/04 - Vorentwurf
  • 2021/03 Grundlagenanalyse

Titel Grundriss

Titel Dokumentation

Zusatzinformationen

Auftraggeber: Neue Heimat Tirol Gemeinnützige WohnungsGmbH


Neubau eines Mehrparteienhauses in Passivbauweise in St.Anton am Arlberg, Ortsteil St.Jakob


Grundstücksgröße: 1.503 m²

Netto-Grundfläche: – m²


sterren kijken
GrinzensWohnen2021/04Entwurfsplanung

ZeitraumStatus

  • 2021/04 Entwurfsplanung
  • 2021/01 Vorentwurf
  • 2020/09 Grundlagenanalyse

Titel Beschreibung

Ein Erbstück – oder doch eher eine Erblast? Sterne schauen mit Christian.

Irgendwas sollte passieren…ein neues, ökologisches Heizsystem, ein neues Bad, neue Türen und Fenster, neue Holzböden, außen herum ein fescher, schwarz gebeizter Holzmantel und für die Bierkisten sogar ein eigener Lastenlift…Im Idealfall alles auf einmal umgesetzt und leistbar…

Ein erster Lösungsvorschlag fand noch nicht bei allen Gefallen; der Entwurf entsprach dann schon ziemlich genau den Vorstellungen des Auftraggebers (und der Freundin und der Nachbarn und des Bausachverständigen). Ein schön geträumter Traum könnte somit durchaus Wirklichkeit werden!

Doch beim Sehen der Zahlen sah der Bauherr dann wortwörtlich Sterne… und ließ vorerst das Projekt wie eine Sternschnuppe hinter den großen Solstein¹ verschwinden… Ein 2541m hoher Berg im Karwendel, auf dem man vom Haus einen prächtigen Ausblick hat.

¹Ein 2541m hoher Berg im Karwendel, auf dem man vom Haus einen prächtigen Ausblick hat.

Titel Dokumentation

Zusatzinformationen

Auftraggeber: privat

Sanierung eines Wohnhauses aus den 1960er Jahren in Grinzens

Grundstücksgröße: 296 m²
Netto-Grundfläche: 161 m²
de groeten van
KaunertalWohnen2021/03 -Begleitung der Bauausführung

ZeitraumStatus

  • 2021/03 - Begleitung der Bauausführung
  • 2020/10 Ausführungsplanung
  • 2020/09 Einreichplanung
  • 2020/03 Entwurfsplanung
  • 2020/01 Vorentwurf
  • 2019/10 Grundlagenanalyse

Titel Beschreibung

Gellner lässt grüßen!

Ein Passiv-Mehrparteienhaus im Kaunertal

Vor gut zwanzig Jahren hat es mich, als “Flachländer”, in die Berge verschlagen. Geblieben bin ich bis heute. Dem Architekten Edoardo Gellner¹ ging es ähnlich: geboren 1909 in der Küstenstadt Opatija (Istrien – Kroatien), zog er 1947 in die Berge nach Cortina d’Ampezzo. Er baute 1964, nur 40 Kilometer von meinem niederländischen Heimatdorf entfernt, für die Familie Talamini eine italienische Eisdiele mit angeschlossenem Wohnhaus (die ich allerdings bis jetzt noch nicht besucht habe).

Nach einigen Jahren des “Anklopfens” beim größten gemeinnützigen Bauträger Tirols, bekam mein Büro den Planungsauftrag für das erste Mehrparteien-Wohngebäude in der Gemeinde Kaunertal. Den Bauplatz besuchte ich Ende September 2019 mit einem Mitarbeiter. Ringsum mächtige Berge, steil aufragend aus der hier spärlich vorhandenen ebenen Fläche. Das Tal ist zudem so stark lawinengefährdet, dass es fast ein kleines Wunder war, eine größere zusammenhängende Fläche für die Entwicklung einer Wohnsiedlung ausweisen zu können.

Farblich war die Natur in dieser Höhe schon auf Herbst eingestellt: das Rotbraun der Lärchen, das Goldgelb der Gräser und das blasse Grün des Mooses; dazu das Graugrün der Felswände. Am Grundstück dann ein ausgeblichenes Rot eines Feuerwehrreliktes und eine verwitterte Holzwand eines angrenzenden Stadels.

Die knapp 1.200 m² große, langgestreckte Parzelle liegt auf fast 1.300m Seehöhe und ist eingeklemmt zwischen der Kaunertalstraße im Nordosten, der Zufahrtsstraße zum neuen Siedlungsgebiet im Südosten und einer Lawinenschneise, direkt nordwestlich angrenzend an das Baugrundstück.

Ein länglicher Baukörper begleitet den Straßenzug in ost-westlicher Richtung. Der Vorplatz zur Kaunertalstraße orientiert, geschützt durch ein auskragendes Dach aus Holz. Die eingehauste Einfahrt in die Tiefgarage in rauhem Beton am östlichen Ende; Terrassen, Gärten und Balkone auf der straßenabgewandten Seite und zur Mittags- und Abendsonne Richtung Südwesten. Das behördlich vorgeschriebene Satteldach eben so flach, dass der Schnee in dieser Höhenlage nicht unkontrolliert abrutschen kann.

Unmittelbar ist in der Farbgebung, der Materialisierung und der Gestaltung auch die Nähe zu Gellner’s Feriensiedlung in Corte di Cadore (I, 1954-1963), insbesondere zum Hotel Boite deutlich spürbar. Für das Gebäude in der Gemeinde Kaunertal wurden sie konzeptionell eingesetzt als Teil einer „gefundenen oder entdeckten Wahrheit²“.

¹Edoardo Gellner – Architekt und Forscher in Cortina d’Ampezzo (Italien). Geboren 1904 in Opatija (Kroatien), gestorben 2004 in Belluno (Italien)
²Friedrich Achleitner: Edoardo Gellner and a foundation Village in: Edoardo Gellner.Corte di Cadore – Skira Editore 2002

Titel Dokumentation

op je hoede
ÖtzÖffentlich2021/02Wettbewerb

ZeitraumStatus

  • 2021/02 Wettbewerb

Titel Beschreibung

Kurz und prägnant – analog zur stetigen Einsatzbereitschaft der Benutzer des Einsatzzentrums – die Entwurfsgedanken zum Wettbewerbsbeitrag.

Städtebau

— die Polizei -immer präsent- als eigene „Bundeseinheit“, in einem kubisch ausgeformten Baukörper direkt situiert an der Landesstraße
— Feuerwehr, Bergrettung und Arzt von der Straße zurückversetzt in einem flachen, Pavillon auf der grünen Wiese
— Parkflächen unmittelbar den jeweiligen Einheiten zugeordnet
— durchgehende Fuß- und Radverbindung von Nord nach Süd am Ostrand des Grundstückes
— großzügige (befahrbare) Grünflächen nach Osten als Puffer zum Wohngebiet
— ein Vorplatz mit Aufenthaltsqualitäten

Konstruktion und Material

Anstrebung einer „zweckorientierten Ästhetik“ , d.h. einer direkten und umittelbaren Anwendung der Baustoffe
— Materialien: robust und langlebig und somit nachhaltig. Stahlbeton für die Tragkonstruktion, (gedämmte) unverputzte Blähton- und Betonziegel als Wandfüllung, verzinktes Metall für Feuerwehr, Bergrettung und Polizei; glatter Kalkputz für die Räumlichkeiten des Arztes. Innentüren in Holz, Möbeleinbauten in Seekiefer-Sperrholz
— baulich-konstruktiver Sonnenschutz durch Vordächer bzw. sonnenabgewandte Raumorientierung
— Vorplatz und Fahrspuren asphaltiert; Stellplätze als befahrbare, begrünte Parkstreifen bzw. Betonpflaster; dazu Markierungen farblich kontrastierend.

Pragmatisch und Präzise – vielleicht perfekt? Für die Jury leider nicht…

Titel Dokumentation

Zusatzinformationen

Auslober: Gemeinde Ötz


Neubau eines Einsatzzentrums für Feuerwehr, Bergrettung, Polizeiinspektion und Arztpraxis mit Garconniere in Ötz


Grundstücksgröße: 5.158 m²

Netto-Grundfläche: 2.037 m²


nieuwe man
InnsbruckWohnen2020/11 -Vorentwurf

ZeitraumStatus

  • 2020/11 - Vorentwurf
  • 2020/11 Grundlagenanalyse

Titel Beschreibung

„Der Innsbrucker Wohnungsbau, der in den Jahren 1938 bis 1945 entstand, brachte weder architektonisch noch städtebaulich (…) ein wesentliches neues Element. Das hängt zweifellos mit dem Umstand zusammen, daß sich gegen Ende der dreißiger Jahre durch die Dominanz der politisch konservativen Kräfte der bauliche Regionalismus wieder eine Art von Heimatstil annäherte, wodurch der Übergang von einer austrofaschistischen zur Blut-und-Boden-Architektur der Nazis zumindest verschwommen ist.“¹

So hat auch der Rechenwegblock in Innsbruck bereits eine bewegte Vergangenheit hinter sich. 1938 wurden von der Stadt Innsbruck am Rechenweg Kleinwohnungsbauten realisiert. Architekt war der Innsbrucker Karl Zani (geb. 1904), der eines 2020 veröffentlichten Forschungsprojektes² zufolge zu diesem Zeitpunkt wohl bereits als Mitglied der NSDAP beigetreten war.

1941 wurden im Rahmen der „Sondermaßnahme Südtirol“ vom Stadtbauamt Innsbruck weitere Wohnbauten am Fürstenweg und Hutterweg geplant. Die nächste Erweiterung erfolgte dann 1986 an der Ecke Rechenweg (ab 1955 umbenannt in Fischnalerstraße) und Fürstenweg, wo im Zuge einer Aufstockung mit 18 Wohnungen auch der Altbestand verbessert und instandgesetzt wurde.

35 Jahre später standen erneut Überlegungen an, den Wohnblock für die nächsten Jahrzehnte wieder fit zu machen. Ein „neuer Mann“ auf Auftraggeberseite bot mein Büro die (nicht selbstverständliche) Chance, die Machbarkeitsstudie zu diesem Thema zu erstellen.

Schwerpunkte betrafen die Barrierefreiheit, die Parkplatzproblematik, die Aufwertung des Innenhofes und der privaten Freiflächen sowie die Schaffung zusätzlichen Wohnraums.

Mal schauen, was die weitere Zukunft noch bringt…

¹Friedrich Achleitner, in: Österreichische Architektur im 20.Jahrhundert, Band I. S.355 (1983)
²Christian Mathies, Hilde Strobl, in: Vom Gauhaus zum Sitz der Tiroler Landesregierung. Zur Bau-, Nuzungs- und Bedeutungsgeschichte eines NS-Baus in Innsbruck, S.29 (25.09.2020)

Titel Dokumentation

Zusatzinformationen

Auftraggeber: IIG – Innsbrucker Immobilien GmbH & Co KG

Sanierung von mehreren Mehrparteienhäusern in Innsbruck

Grundstücksgröße: 4.351 m²
Netto-Grundfläche: 7.200 m²
acupunctuurbehandeling
InnsbruckBildung2020/11 -Wettbewerb

ZeitraumStatus

  • 2020/11 - Wettbewerb

Titel Grundriss

Titel Dokumentation

Zusatzinformationen

Auftraggeber: Land Tirol, Abteilung Hochbau


Sanierung von einem Schulgebäude in Innsbruck


Grundstücksgröße: 3.778 m²

Netto-Grundfläche: 5.721 m²


drie op een rij
SistransWohnen2020/02örtliche Bauaufsicht

ZeitraumStatus

  • 2020/02 örtliche Bauaufsicht
  • 2020/02 Begleitung der Bauausführung
  • 2019/02 Ausführungsplanung
  • 2019/02 Ausschreibung
  • 2019/02 Mitwirkung an der Vergabe
  • 2018/02 Einreichplanung
  • 2017/12 Entwurfsplanung
  • 2017/10 Vorentwurf
  • 2017/09 Grundlagenanalyse

Titel Beschreibung

Das Grundstück liegt in ruhiger, exponierter Lage in der Gemeinde Sistrans und befindet sich seit Jahrzehnten in Familienbesitz. Die sich darauf befindende Gebäudestruktur hat sich in den letzten zwanzig Jahren zu einem “Reihenhauskonglomerat” aus verschiedenen, individuell gestalteten Wünschen und Sehnsüchten entwickelt. Nun soll das Haus des Großvaters aus den 1950er Jahren -sozusagen der “Kopf” der Anlage- abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden.

Der vorliegende Entwurf versucht einerseits in seiner zurückhaltenden äußeren Gestaltung ein wenig Ruhe in das heterogene Umfeld zu bringen. Gleichzeitig wird aber durch  Weiterverwendung und Neuinterpretation von “Eigenheiten” aus dem Vorhandenen geschöpft, um damit das Haus im bestehenden baulichen Umfeld einen selbstbewussten Platz zu geben.

Das Haus wird mittels einer Luftwärmepumpe beheizt; Außenwände ohne zusätzliche Wärmedämmung betonen den nachhaltigen Charakter des Hauses und den umweltbewussten Umgang mit den Ressourcen.

Der Innenausbau erfolgte großteils in Eigenregie durch die Bauherrschaft. So entstand eine bunte Mischung aus diversen Materialien, Formen und Qualitäten, die den Räumen die persönliche Handschrift der Auftraggeber verleiht.

Publikation: Ein Reihenhaus der anderen Art, Edith Schlocker – Tiroler Tageszeitung 28.08.2020

Titel Dokumentation

lekker geurtje no 2
WienGewerbe2020/01örtliche Bauaufsicht

ZeitraumStatus

  • 2020/01 örtliche Bauaufsicht
  • 2019/12 Einreichplanung
  • 2019/08 Grundlagenanalyse

Titel Grundriss

Titel Dokumentation

Zusatzinformationen

Auftraggeber: bk Group AG

Sanierung eines Geschäftsraumes im 1.Bezirk in Wien

Netto-Grundfläche: 512 m²
lekker geurtje no 3
WienGewerbe2019/12örtliche Bauaufsicht

ZeitraumStatus

  • 2019/12 örtliche Bauaufsicht
  • 2019/11 Grundlagenanalyse

Titel Grundriss

Titel Dokumentation

Zusatzinformationen

Auftraggeber: bk Group AG

Sanierung eines Geschäftsraumes im 13.Bezirk in Wien

Netto-Grundfläche: 112 m²
dikke bekeuring
InnsbruckGewerbe2019/11Mitwirkung an der Vergabe

ZeitraumStatus

  • 2019/11 Mitwirkung an der Vergabe
  • 2019/11 Begleitung der Bauausführung
  • 2019/11 örtliche Bauaufsicht
  • 2019/08 Ausschreibung
  • 2019/07 Grundlagenanalyse

Titel Grundriss

Titel Dokumentation

Zusatzinformationen

Auftraggeber: BIG Bundesimmobiliengesellschaft mbH - OFM Team Tirol

Sanierung eines Bürohauses in der Templstraße in Innsbruck

Grundstücksgröße: 770 m²
Netto-Grundfläche: 672 m²
kaas en meer
SalzburgGewerbe2019/11Grundlagenanalyse

ZeitraumStatus

  • 2019/11 Grundlagenanalyse

Titel Grundriss

Titel Dokumentation

Zusatzinformationen

Auftraggeber: Bulsink Retail International BV

Sanierung eines Geschäftsraumes in der Salzburger Altstadt

Netto-Grundfläche: 115 m²
leuke bril
InnsbruckGewerbe2019/09örtliche Bauaufsicht

ZeitraumStatus

  • 2019/09 örtliche Bauaufsicht
  • 2019/07 Grundlagenanalyse

Titel Grundriss

Zusatzinformationen

Auftraggeber: Bulsink Retail International BV

Sanierung eines Geschäftsraumes in Innsbruck

Netto-Grundfläche: 122 m²
helaas pindakaas
InnsbruckWohnen2019/07Wettbewerb

ZeitraumStatus

  • 2019/07 Wettbewerb

Titel Grundriss

Titel Dokumentation

Zusatzinformationen

Auslober: Espada Invest GmbH


Neubau eines Mehrparteienwohnhauses in der Höttinger Gasse 37 in Innsbruck


Grundstücksgröße: 1.033 m²

Netto-Grundfläche: 901 m²


knapperig korstje
SistransKultur2019/05örtliche Bauaufsicht

ZeitraumStatus

  • 2019/05 örtliche Bauaufsicht
  • 2019/05 Begleitung der Bauausführung
  • 2018/11 Ausführungsplanung
  • 2018/08 Einreichplanung
  • 2018/06 Entwurfsplanung
  • 2016/11 Vorentwurf
  • 2016/10 Grundlagenanalyse

Titel Beschreibung

In einigen Gemeinden wird die Tradition des gemeinsamen Brotbackens in einem Steinofen wieder aufgenommen.

Ein seit vielen Jahren verwilderter und unbenützter Stiftsgarten in der Gemeinde Sistrans, zentral im Dorf gelegen, bildete einen idealen Kontext für ein derartiges Projekt. Der Glücksfall: Gemeinde, Pfarrer und Grundeigentümer konnten nach anfänglicher Skepsis von der Idee überzeugt werden, an diesem Ort einen Ofen zu bauen.

Das Grundstück steht im Alleineigentum des Stiftes Wilten, mit dem ein sogenannter Bittleihvertrag abgeschlossen wurde. Das angrenzende, unter Denkmalschutz stehende Widum, gehört der Gemeinde Sistrans und kann während den Veranstaltungen unentgeltlich genützt werden. Unter der Leitung des Architekten wurde von DorfbewohnerInnen in vielen ehrenamtlich erbrachten Stunden ein „Ofen aus Stein“ errichtet. Die Finanzierung des Projekt erfolgte und erfolgt ausschließlich durch Spenden.

Ortbeton schien für die Aufgabe ein gut geeignetes Baumaterial zu sein. Einerseits schafft die archaische Anmutung des Bauwerkes den für den Ort und „Zweck“ gesuchten architektonischen Charakter. Auf der anderen Seite kann das Material ohne großes technisches Wissen und Können von Laien unkompliziert verarbeitet werden.

Die Wände des Ofens wurden Schicht um Schicht in Stampfbeton aufgebaut und von Hand verdichtet; das tonnenförmige Dach ist aus wasserundurchlässigem Beton ohne weitere Abdichtung; Verarbeitungsspuren wurden bewusst sichtbar gelassen. Sämtliche Gußeisen- und Stahlblechteile sind mit dunklem Eisenglimmerlack behandelt. Der Steinofen wird jeden letzten Freitag im Monat eingeheizt und fasst bis zu 30 Brotlaibe. Die Zeit des Anheizens und des Brotbackens wird als Zeit der Begegnung und des Austausches genützt.

Durch das Backen soll wieder ein Bewusstsein für das Handwerk geweckt werden; Brot aus regionalen und traditionellen Zutaten, ohne Zusatzstoffe und Teig von Hand geknetet, wie es nur mehr wenige Bäcker mit Leidenschaft betreiben. Damit wird das Interesse für eine ehrliche und „echte“ Qualität der Lebensmittel gestärkt.

Regionale Bewusstseinsbildung führt letztendlich zu einer nachhaltig besseren Lebensqualität im Ort.

Titel Dokumentation

Zusatzinformationen

Auftraggeber: Verein Brot.Freude.Sistrans - Ein Holzbackofen als Begegnungsort für Sistrans
Ausführung in Eigenregie

Neubau eines Holzbackofens in Sistrans

Netto-Grundfläche: 4 m²

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St. Ulrich am PillerseeWohnen2019/02Vorentwurf

ZeitraumStatus

  • 2019/02 Vorentwurf
  • 2018/12 Grundlagenanalyse

Titel Beschreibung

Der Investor hat dann gemeint: “die Anderen” würden lieber jodeln…

1984 drehte der Deutsch Filmemacher Dieter Wieland in Bayern diesbezüglich die treffende Dokumentation Bauen und Bewahren – Der Jodlerstil, die es hier im Bayerischen Rundfunk online zum anschauen gibt.

Titel Dokumentation

Zusatzinformationen

Auftraggeber: I-Sistem GmbH


Neubau eines Wohnhauses im Pillerseetal


Grundstücksgröße: 551 m²

Netto-Grundfläche: 276 m²


Fotonachweis Ansichtskarte Dorf St.Ulrich am Pillersee: https://akon.onb.ac.at/#id=AKON_AK025_420


Dokumentation Bauen und Bewahren – Der Jodlerstil: https://www.br.de/mediathek/video/unter-unserem-himmel-dokumentation-topographie-bauen-und-bewahren-der-jodlerstil-av:605b16317d3bc50013c9882e


vergeten koffers
MayrhofenÖffentlich2019/01Wettbewerb

ZeitraumStatus

  • 2019/01 Wettbewerb

Titel Beschreibung

Städtebau durch Verkehrsplanung

Eine Vielzahl an funktionalen Rahmenbedingungen bei gleichzeitig sehr beengten Raumverhältnissen, hat uns dazu veranlasst, die Strategie „Städtebau durch Verkehrsplanung“ zu verfolgen. Dazu optimierten wir in enger Zusammenarbeit mit einem Verkehrsplaner einige „kleinere“, aber in der Gesamtbetrachtung entscheidende Bereiche am Planungsareal, die letztendlich zum vorliegenden Projekt führten.

Passage durchs Gebäude

Entscheidend für die Platzierung der Gebäude schien uns die Entstehung eines neuen Zentrums am Areal. Wir verschoben dazu das Bahnhofsgebäude Richtung Süden – den Platz, der durch die Komprimierung des Busbahnhofs freigespielt wurde – und rückten die Betriebsleitstelle gleichzeitig von der Bahnhofshalle ab. Zwischen Bahnhofshalle und Bahnhofsgebäude legten wir das neue, eingeschossige Kundencenter, das nun direkt und über die volle Länge an die Bahnhofshalle angeschlossen ist. Das Kundencenter funktioniert dabei als eine Art Passage – eine innenliegende Fußgängerstraße – und bewirkt die innere und äußere Gliederung des Bahnhofskomplexes.

Doppelte Mitte

Auf mehreren Ebenen besitzt das Projekt eine doppelte Mitte. Stadträumlich betrachtet präsentiert sich das Bahnhofsgebäude als markanter, schwebender Riegel mit Uhr und verleihen dem Ort damit einen erkennbaren und angemessenen Ausdruck. Gleichzeitig entsteht auf Gebäudeebene durch die eingeschossige Kundenzone zwischen Bürotrakt und Bahnhofshalle eine klar definierte Eingangssituation.

Aus der Platzierung des Kundencenters ergeben sich zwei Vorplätze was die Janusköpfigkeit des Ortes unterstreicht. Nordseitig wird eine großzügige, offen gestaltete Fläche vorgeschlagen, die mit Baum, Brunnen, Sitzmöglichkeiten und E-Fahrradabstellplätzen zum Verweilen einlädt, während auf der Südseite im dichten Gefüge von Busbahnhof, Fahrradständern und Unterflurtrasse ein deutlich urbanes Erscheinungsbild herrscht.

Titel Dokumentation

Zusatzinformationen

Auslober: Zillertaler Verkehrbetriebe AG

Neubau eines Bahnhofes in Mayrhofen

Grundstücksgröße: 18.526 m²
Netto-Grundfläche: 7.276 m²
lekker geurtje no 1
GrazGewerbe2018/10Begleitung der Bauausführung

ZeitraumStatus

  • 2018/10 Begleitung der Bauausführung
  • 2017/10 Einreichplanung
  • 2017/07 Grundlagenanalyse

Titel Grundriss

Titel Dokumentation

Zusatzinformationen

Auftraggeber: Bulsink Retail International BV

Sanierung eines Geschäftsraumes im 1.Bezirk in Graz

Netto-Grundfläche: 212 m²
chaletjes bouwen
SöllGewerbe2018/09Vorentwurf

ZeitraumStatus

  • 2018/09 Vorentwurf
  • 2018/06 Grundlagenanalyse

Titel Beschreibung

Chaletjes bouwen

Ein für Tiroler Verhältnisse großes Grundstück, eingeklemmt zwischen der B178 und der Talstation der Söller Bergbahnen, weckte das Interesse eines niederländischen Investors.

Aber für touristische Zwecke „chaletjes bouwen“? Das wollten und konnten wir nicht.

Stattdessen schlugen wir eine Bebauung vor, die die vorhandene Struktur aus dreigeschossigen, freistehenden Häusern aufnimmt und weiterstrickt. Von der Dorfstraße zurückversetzt entwickelten wir einen eigenwillig geformten Baukörper, der den Lärm fernhalten und die Sicht auf die unschöne Straßenmauer ausblenden sollte.

Der Gemeinde gefiel unser Projekt nicht, wollte das Grundstück zum gewünschten Zweck nicht widmen. Der eigentliche Grund: wie vielerorts besteht auch in der Gemeinde Söll seit Jahren ein hoher Bedarf an leistbarem Wohnraum für die eigene Bevölkerung.

Im Nachhinein betrachtet, können wir uns eigentlich glücklich schätzen, dass die Gemeinde uns vor drei Jahren die Entscheidung abgenommen hat. Zu groß war die Hoffnung, als startendes Büro ein umfangreiches Projekt an Land ziehen zu können, zu unterschiedlich letztendlich aber die Herangehensweise, der Anspruch und die Auffassung, „wie man in den Bergen baut.“ Die Zusammenarbeit war aber trotzdem einen Versuch wert!

Titel Dokumentation

Zusatzinformationen

Auftraggeber: Kontour Vastgoed BV


Neubau von drei Appartementhäusern in Söll


Grundstücksgröße: 4.949 m²

Netto-Grundfläche: 4.521 m²


vakantie vieren
KaunsInnenraum2018/07Begleitung der Bauausführung

ZeitraumStatus

  • 2018/07 Begleitung der Bauausführung
  • 2018/07 örtliche Bauaufsicht
  • 2018/05 Mitwirkung an der Vergabe
  • 2018/04 Ausschreibung
  • 2018/03 Ausführungsplanung
  • 2018/02 Entwurfsplanung
  • 2017/12 Grundlagenanalyse
  • 2017/12 Vorentwurf

Titel Beschreibung

Wie gestaltet man eine Wohnung für eine vierköpfige Familie auf knapp über 50m² mit Rückzugsmöglichkeiten für Alle, zwei Schlafzimmern, viel Staufläche und tagsüber ausreichend Platz zum Wohnen – noch dazu in schlecht belichteten, unproportionierten Räumen?

Inspiration für das Projekt kam aus den Niederlanden. Dort entwarf und baute der Architekt Gerrit Rietveld 1924-1925 für Truus Schröder das Rietveld-Schröder Haus. Dem Wunsch nach Flexibilität – nach offenen, einfach von einander zu trennenden Zonen, kam Rietveld entgegen, indem er mit Hilfe von Schiebewänden, Fächern, Klappen, Farben und maßgeschneiderten Möbeln unterschiedlichste Raumkonfigurationen und Atmosphären schuf.

Für den Wohnungsumbau in Kauns in Tirol lag die Schlüsselstelle darin, den Eingang in das bestehende Treppenhaus zu verlegen. Dazu war es notwendig, das Badezimmer in einer Art und Weise um zu gestalten, wie das ein Jahr zuvor im Haus Aifnerspitze bereits erfolgreich umgesetzt worden war. Die Verkleinerung des Badezimmers machte es zudem möglich, den von den Bauherrn gewünschten, permanent abgetrennten Schlafraum für die Eltern zu schaffen. Die Belichtung dieses Raumes erfolgt einerseits über ein neues Fenster in der Haustrennwand und anderseits über ein Oberlicht.

Herzstück des Appartements bildet ein südöstlich ausgerichteter, multifunktionaler Raum, der eine Vielzahl von Möglichkeiten und unterschiedliche räumliche Erlebnisse bietet. Für den Boden wurde in allen Räumen ein widerstandsfähiger, grau geölter Dielenboden aus heimischer Esche gewählt.

Als Gegensatz dazu wurden sämtliche Tischlereinbauten in hellem Ahorn ausgeführt. Dabei wurden die Schiebetüren zusätzlich weiß geölt – vom Tischler als „geblichener Ahorn“ beschrieben. Als temporäre Trennung zwischen Schlafkoje und Erschließungszone wurden grüne Wollfilzvorhänge gewählt. Eine Vielzahl an (teilweise versteckten) Staufächern, Nischen, Schubladen und Kästen spielen geschickt auf die Nutzung als Wochenend- und Ferienwohnung ein.

Titel Dokumentation

aan de zonkant
SchwazWohnen2018/07Einreichplanung

ZeitraumStatus

  • 2018/07 Einreichplanung
  • 2018/01 Entwurfsplanung
  • 2017/07 Vorentwurf
  • 2017/04 Grundlagenanalyse

Titel Beschreibung

Auf der Schwazer „Sonnseite“ wurde ein kleines, feines Stadthaus mit fünf Wohneinheiten geplant. Das noch unbebaute Grundstück befindet sich in ruhiger und dennoch zentraler Lage und liegt unweit von der nördlichen Innseite und der Schwazer Altstadt. Die Umgebung war ursprünglich geprägt durch eine Mischung aus Ein- und Mehrfamilienhäusern aus den 1960er und 1970er Jahren. In den letzten Jahren ist hier wie vielerorts eine verstärkte Entwicklung in Richtung Verdichtung spürbar.

Zur Zufahrtsstraße übernimmt der vorgeschlagene Baukörper in Grundfläche und Bauhöhe den Maßstab der umliegenden Bebauung; gartenseitig wurde das Haus im Erdgeschoß bewusst von den an den Grundgrenzen liegenden Nebengebäuden und Garagen der Nachbarn weggedreht. Nach oben hin ist der Baukörper auf dieser Seite zudem abgestuft, wodurch für die Appartements im 1. und 2. Obergeschoss reizvolle, großzügige Terrassenflächen geschaffen werden konnten. Raumhohe Fenster mit französischen Balkonen verleihen dem Gebäude einen gewissen städtischen Flair.

Sämtliche oberirdische, tragende Bauteile werden in Massivholzbauweise errichtet. Das Haus wird mit einer sägerauen, horizontal angebrachten Holzschalung mit Vergrauungslasur versehen. Weiß gestrichene Holzfenster mit Dreifach-Verglasung und einfache, verzinkte Stabgeländer, Spenglerbleche und Dachrinnen komplettieren das äußere Erscheinungsbild. Im Inneren finden sich Treppen und Brüstungen sowie Holzwände und -Decken in Fichte Sichtqualität. Beheizt wird das Haus mittels einer Luftwärmepumpe; die Warmwasseraufbereitung erfolgt über eine am Dach installierte Photovoltaikanlage.

Titel Dokumentation

Zusatzinformationen

Auftraggeber: Schafferer Holzbau All-in-one GmbH


Neubau eines Mehrparteienhauses in Schwaz (geändert ausgeführt)


Grundstücksgröße: 726 m²

Netto-Grundfläche: 491 m²


zijspan
SistransWohnen2018/01Entwurfsplanung

ZeitraumStatus

  • 2018/01 Entwurfsplanung
  • 2017/12 Ausführungsplanung
  • 2017/12 Ausschreibung
  • 2017/06 Grundlagenanalyse

Titel Beschreibung

„Ein Zimmer für Vier, bitteschön!“

…Die Tür zum Wintergarten klemmt, der Geschirrspüler in der Küche funktioniert nur noch, indem ein Brett unter einen der Stellfüße gelegt wird und eigentlich möchte die Auftraggeberin für sich und ihren Sohn im Haus der Eltern ein bisschen mehr Platz schaffen.

Höchste Zeit für eine Bestandsaufnahme, um die Möglichkeiten einer Sanierung auszuloten. Das Ergebnis: die gemeinsame Küche im Erdgeschoss bekommt nach Westen einen direkt angeschlossenen „Raum für Vier“ mit offenem Kamin und kann vollständig zum Garten hin geöffnet werden. In die bestehende Dachfläche des Hauses werden zwei große, rechteckige „Augen“ geschnitten; ein Auge für den Vater, der so gerne die Natur hinter seinem Haus beobachtet, und das andere für die Bauherrin als erhöhte Sitznische mit der Wärme der Sonne im Rücken.

Leider wurde aus dem Ganzen nichts; Papa wollte alles am Liebsten so lassen wie es schon immer gewesen ist, und Mutters Gesundheitszustand verschlechterte sich in kurze Zeit ziemlich schnell. Schade, denn das Projekt hätte bestimmt allen Beteiligten eine Freude bereitet!

Titel Dokumentation

Zusatzinformationen

Auftraggeber: Privat


Umbau eines Wohnhauses in Sistrans


Grundstücksgröße: 698 m²

Netto-Grundfläche: 106 m²


vliegend tapijt
KaunsInnenraum2017/11Ausführungsplanung

ZeitraumStatus

  • 2017/11 Ausführungsplanung
  • 2017/11 Ausschreibung
  • 2017/11 Mitwirkung an der Vergabe
  • 2017/11 Begleitung der Bauausführung
  • 2017/11 örtliche Bauaufsicht
  • 2017/07 Entwurfsplanung
  • 2017/06 Vorentwurf
  • 2017/05 Grundlagenanalyse

Titel Beschreibung

Haus “Aifnerspitze” wurde Mitte der 1990er Jahre als Doppelhaushälfte in steiler Hanglage über vier Geschoßen errichtet. Als “letztes Haus” einer Wohnsiedlung thront es wie ein Adlernest über die Gemeinde Kauns und bietet ein überwältigendes Panorama von den Ötztaler Alpen bis zur Samnaungruppe in der Schweiz. Im Zuge eines Besitzerwechsels sollten die Innenräume umgestaltet und hauptsächlich für Ferien-zwecke zeitgemäß adaptiert und saniert werden.

Für die bestehenden Nassräume und den neuen Saunabereich wurde ein sorgfältig zusammengestelltes Paket an Materialien geschnürt: Terrazzofliesen für die Böden, graue Keramikfliesen im Spritz-Wasserbereich und unregelmäßig strukturierte Putzflächen in Grau- und Weißtönen wurden hier mit Eichenholz zu einem neuen, harmonischen Ganzen kombiniert. In Küche und Essbereich wurde auf eine Mischung aus weiß geölter Eiche, mattgrauem Schicht-Stoffplatten und Naturstein gesetzt. Der Küchenblock steht als freistehendes, multifunktionales Element in den Raum und bildet damit ein zentraler Treffpunkt zum Kochen, Trinken und Reden.

Titel Dokumentation

drie hoven
BärnbachWohnen2017/08Wettbewerb

ZeitraumStatus

  • 2017/08 Wettbewerb

Titel Beschreibung

Wir fanden unsere Inspiration für das Projekt in den für dieses Gebiet typischen Laubengang-Wohnhäusern und in den dichten Arbeitervierteln aus den 1920er Jahren in den Niederlanden, wie z.B. in Spangen in Rotterdam von Architekt Michiel Brinkman. Wir wollten bewusst keine „Solitäre auf die Wiese streuen“, sondern eine heterogene, aber unaufgeregte Mischung aus haken-, riegel- und punktförmigen Baukörpern so auf dem Grundstück platzieren, dass eine Synthese zwischen städtischem, mehrgeschoßigen Wohnbau und Gartenstadt entstehen soll.

Ziel war es, durch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen einer Einbindung in die (Siedlungs)Gemeinschaft und dem Schutz des Privaten, eine wohnliche Stimmung zu schaffen.

Titel Dokumentation

Zusatzinformationen

Auslober: GSL Gemeinnütziger Bauvereinigung GmbH


Neubau eines gemeinnützigen Wohnbaus mit 149 Wohnungen in Bärnbach


Grundstücksgröße: 9.799 m²

Netto-Grundfläche: 9.985 m²


balletje trappen
InnsbruckÖffentlich2017/02Wettbewerb

ZeitraumStatus

  • 2017/02 Wettbewerb

Titel Beschreibung

Ausgangssituation

Die derzeitige Situation ist geprägt von einer Vielzahl an bindenden funktionalen Notwendigkeiten. An diesem Durchzugsort, dominiert von Verkehr und Infrastruktur, nicht nur ein rein funktionales Gebäude sondern auch einen räumlich gefassten Platz schaffen zu wollen, bildet das oberste Ziel für das neue Football Zentrum am Tivoli.

Räumliche Einfügung

Die Grundidee dafür bildet ein großes Dach, unter dem sämtliche Funktionen ihren logischen Platz finden und das versucht, die Gefahr eines “kalten Rückens” zum Wiesenweg zu verhindern. Das Gebäude präsentiert sich als langgestreckter, schmaler Pavillon. Etwas widerspenstig – selbst fast wie ein Stück Infrastruktur – hat es in einem sehr beengten Gefüge seinen Platz eingenommen.

Für die Dachkonstruktion wurde bewusst eine mächtige und unverkennbare Struktur gewählt, um sich im rauen Umfeld von Autobahn und Zubringerverkehr behaupten zu können.

Titel Dokumentation

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Auslober: IIG – Innsbrucker Immobilien Gesellschaft GmbH & Co KG

Neubau eines american Footballzentrums in Innsbruck

Grundstücksgröße: 15.087 m²
Netto-Grundfläche: 1.081 m²

doodgewoon huis
SistransWohnen2016/02Entwurfsplanung

ZeitraumStatus

  • 2016/02 Entwurfsplanung
  • 2015/04 Vorentwurf

Titel Beschreibung

Ein ganz normales Haus sollte es werden…

Von Außen unauffällig und unscheinbar, wurde das Haus von innen aus entwickelt.

Durch die leichte Hanglage des Grundstücks wurden die nach oben hin intimer werdende Raumzonen um jeweils ein halbes Geschoß versetzt. Es entstand eine sehr kompakte Bauform, die durch die Platzierung des zentralen Treppenhauses Gang- und Erschließungsflächen nahezu überflüssig macht. Das Haus ist gedacht als verputzter, einschaliger Mauerwerksbau mit Ziegeldach. Holzfenster und Fensterläden betonen einerseits die von der Bauherrin gewünschte Normalität, irritieren gleichzeitig bei genauerer Betrachtung durch ihre Lage und Große in der Fassadenfläche. Der Baukörper wurde platzsparend am nordöstlichen Eck des Grundstückes gelegt um eine eventuelle spätere Grundstücksteilung und die Errichtung von einem weiteren Haus zu ermöglichen.

Titel Dokumentation

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Auftraggeber: privat

Neubau eines Wohnhauses in Sistrans


Grundstücksgröße: 797 m²

Netto-Grundfläche: 203 m²


knutselwerk
SistransInnenraum2015/12Begleitung der Bauausführung

ZeitraumStatus

  • 2015/12 Begleitung der Bauausführung
  • 2015/12 örtliche Bauaufsicht
  • 2015/10 Grundlagenanalyse
  • 2015/10 Entwurfsplanung

Titel Beschreibung

Der Dachboden des ehemaligen Gemeindeamtes wurde über die Jahre von einer Vielzahl von Vereinen genutzt. Im Zuge des Kindergarten-Neubaus wurden für den Krippenbauverein im Dorf neue Räumlichkeiten geschaffen.

Die Adaptierung des Dachbodens erfolgte as found; vorhandene Leuchtkörper und Tische wurden gereinigt und ggf. in stand gesetzt; Wände und Decken blieben unverändert und wurden weiß gestrichen. Heizkörper, Schaltermaterial, Lampen und Möbel sind allesamt gebrauchte Gegenstände die hier eine weitere Verwendung gefunden haben. Der in mitleidenschaft gezogene Boden aus OSB-Verlegeplatten wurde mit einer beige-farbenen Beschichtung versehen.

Die Räumlichkeiten sind als co-working space konzipiert und bieten die Möglichkeit für drei zusätzliche Arbeitsplätze für Jung- und Kleinunternehmer in Sistrans. Die Ausführung des Umbaus erfolgte großteils in Eigenregie.

Titel Dokumentation

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Auftraggeber: privat
Ausführung in Eigenregie

Umbau eines Dachbodens zum eigenen Atelier in Sistrans

Netto-Grundfläche: 37 m²
zonnekamer
SistransWohnen2015/06Vorentwurf

ZeitraumStatus

  • 2015/06 Vorentwurf
  • 2015/05 Grundlagenanalyse

Titel Beschreibung

Ein einfaches Haus wurde in den 1980er Jahren unglücklich in einer Art “Tiroler Stil” umgebaut. Es entstand eine Vielzahl an “Zimmerchen,” die durch kleine Fensterflächen und dunkle Terracottaböden nur wenig räumliche Qualitäten aufweisen. Die Bauherrschaft wünschte sich im Erdgeschoss nun “endlich Mal einen hellen und sonnigen Raum” zum Lesen, zum Reden oder einfach “nur” zum Sitzen.

Ein “schnittiger” Baukörper, der sensibel auf den örtlichen Gegebenheiten reagiert, versucht diesen Wunsch gerecht zu werden. Große, gezielt gesetzte Öffnungen ermöglichen ganztäglich das Eintreten von und Leben mit der Sonne und richten den Blick auf einen alten Baumbestand am Grundstück und in das Tiroler Oberland auf Hohe Munde & co. Böden, Wände, Decken und Fenster sind aus hellem Holz konzipiert, während Außen mit einer Oberfläche aus grobem Putz an den Bestand weitergebaut wird.

Titel Dokumentation

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Auftraggeber: Privat, im Auftrag von Architektin Niki Ezra Petersen

Erweiterung eines Wohnhauses in Sistrans

Grundstücksgröße: 742 m²
Netto-Grundfläche: 24 m²
noaberplicht
SistransWohnen2014/06Wettbewerb

ZeitraumStatus

  • 2014/06 Wettbewerb

Titel Beschreibung

Für die gemeinnützige Baugenossenschaft GHS wurden auf zwei Grundstücke in Sistrans insgesamt sieben wohnbaugeförderte Reihenhäuser entworfen. Hohes Augenmerk wurde auf einen schonenden Umgang mit dem Gelände, Erweiterungsmöglichkeiten der Wohnungen und großzügigen, privaten Außenräumen Richtung Süden und Westen gelegt.

Das Konzept zielt auf eine frühe Einbindung der zukünftigen Bewohner. Für jedes Haus wurde eine eigene Grundrissfiguration geplant; die Weiterentwicklung würde von Anfang an in enger Abstimmung mit den zukünftigen Eigentümern erfolgen. In Korngröße und Typologie nehmen die beiden Anlagen Rücksicht auf die unterschiedliche Struktur in der unmittelbaren Nachbarschaft. Aus Kostengründen wird auf eine Unterkellerung der Häuser verzichtet und auf Zugangsebene entsprechende Abstellflächen vorgeschlagen.

Nachhaltige und einfache Materialisierung in verputzter Ziegelbauweise und Holz.

Titel Dokumentation

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Auftraggeber: GHS Wohnbau, Innsbruck


Neubau von sieben wohnbaugeförderten Wohnungen in Sistrans


Grundstücksgröße Rinnerstraße: 807 m²

Netto-Grundfläche Rinnerstraße: 340 m²


Grundstücksgröße Perlachweg: 1.000 m²

Netto-Grundfläche Perlachweg: 444 m²


kikker is thuis
InnsbruckInnenraum2013/09Entwurfsplanung

ZeitraumStatus

  • 2013/09 Entwurfsplanung
  • 2013/08 Vorentwurf

Titel Beschreibung

Eine Fingerübung für Frosch.

Als Familiendienst wurde ein Konzept für die Sanierung einer Vierzimmerwohnung im Innsbrucker Stadtteil Reichenau entwickelt. Die von der österreichischen Buwog errichtete Wohnung hatte im vorgefundenen Zustand fast schon Kultcharakter, denn außer einer Gasetagenheizung und neuen Fenstern wurde seit den 1950er Jahren eigentlich nichts gemacht.

Ein paar Macken hatte die Wohnung allerdings: die Küche war -für die Bauzeit üblich- winzig klein und auch das Badezimmer mit den rosaroten Fliesen brauchte eine Verjüngungskur.

Nichttragende Wände fielen dem Schremmhammer zum Opfer, die Küche wurde damit zum Teil des Essraumes. Ein befreundeter Tischler baute aus durchgefärbten MDF-Platten dann die Küche passgenau ein. Das Badezimmer bekam neben einer großen Wanne auch eine Dusche. Verfliest wurde eigenhändig – in Schwarz-Weiß. Ein wenig Farbe hätte den Raum bestimmt wieder gutgetan.

Unter dem abgenutzten Vinylboden in Gang und Küche kamen Holzriemen zum Vorschein – keine Seltenheit bei Altbauten. Das Buchenholz wurde von den vielen Nägeln entfernt und wie die restlichen Parkettböden in den Zimmern, sorgfältig geschliffen und geölt.

Titel Dokumentation

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Auftraggeber: Privat

Ausführung in Eigenregie


Umbau einer Wohnung aus den 1950er Jahren in Innsbruck


Netto-Grundfläche: 87 m²


meerjarenplan
SistransWohnen2012/04örtliche Bauaufsicht

ZeitraumStatus

  • 2012/04 örtliche Bauaufsicht
  • 2012/04 Begleitung der Bauausführung
  • 2008/04 Entwurfsplanung

Titel Beschreibung

Ziemlich maximal im Minimalen

Das einfache Haus steht auf ein Grundstück mit einer Fläche von knapp 200 m² und wurde für den eigenen Wohnzweck in mehreren Bauphasen saniert und adaptiert. Im Erdgeschoß wurde ein nachträglich eingebautes Badezimmer zugunsten der Essküche abgebrochen. Die durch einen Wasserschaden unherstellbar beschädigten Holzböden wurden allesamt entfernt und durch einen robusten Eichenparkett ersetzt. Gang und Küche, Wc und Badezimmer bekamen Epoxydharzboden; Wände und Decken wurden neu gespachtelt und in unterschiedlichen Glanzgrade weiß gestrichen. In den bestehenden Verbundfenstern wurde Isolierverglasung eingebaut und Dichtungen in den Rahmen eingefräst. Zusätzliche Fenster in Küche und Gang wurden in geölter, massiver Eiche ausgeführt.

Ein großes und dickes Türblatt aus Holz mit eingearbeitetem Griff ersetzt die bestehende Hauseingangstür. Im Zuge der Sanierungsarbeiten wurde der dunkle, ostseitig gelegene Hausgang durch die großzügige Neuverglasung des Windfangs räumlich aufgewertet. Zwei Schiebetüren im Erdgeschoß ermöglichen nun einen fließenden Übergang zwischen Wohnzimmer, Küche und Gang.

Die schmale Gangzone wurde durch einen raumhohen Spiegel, der auf der Rückseite einer Schiebetür aufgebracht wurde, optisch vergrößert und bietet den Kindern immer wieder ein spannendes Gegenüber. Badezimmer und Schlafzimmer im ersten Stock blieben großteils unverändert. Die Ausführung der Umbauarbeiten erfolgte teils in Eigenregie.

Titel Dokumentation