chaletjes bouwen

Chaletjes bouwen

Ein für Tiroler Verhältnisse großes Grundstück, eingeklemmt zwischen der B178 und der Talstation der Söller Bergbahnen, weckte das Interesse eines niederländischen Investors.

Aber für touristische Zwecke „chaletjes bouwen“? Das wollten und konnten wir nicht.

Stattdessen schlugen wir eine Bebauung vor, die die vorhandene Struktur aus dreigeschossigen, freistehenden Häusern aufnimmt und weiterstrickt. Von der Dorfstraße zurückversetzt entwickelten wir einen eigenwillig geformten Baukörper, der den Lärm fernhalten und die Sicht auf die unschöne Straßenmauer ausblenden sollte.

Der Gemeinde gefiel unser Projekt nicht, wollte das Grundstück zum gewünschten Zweck nicht widmen. Der eigentliche Grund: wie vielerorts besteht auch in der Gemeinde Söll seit Jahren ein hoher Bedarf an leistbarem Wohnraum für die eigene Bevölkerung.

Im Nachhinein betrachtet, können wir uns eigentlich glücklich schätzen, dass die Gemeinde uns vor drei Jahren die Entscheidung abgenommen hat. Zu groß war die Hoffnung, als startendes Büro ein umfangreiches Projekt an Land ziehen zu können, zu unterschiedlich letztendlich aber die Herangehensweise, der Anspruch und die Auffassung, „wie man in den Bergen baut.“ Die Zusammenarbeit war aber trotzdem einen Versuch wert!